Sieg gegen Halle erst nach Penalty

Einen knappen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen konnte das Löwenrudel am Sonntagabend verbuchen. Nach einer 2:0 Führung der Hausherren hatten sich die Gäste aus Halle bis kurz vor Ende der Partie noch einmal herangekämpft und schließlich den Ausgleich erzielt.

Die Blue Lions, bei denen nur Vasili Sharapa und Patrick Czajka fehlten, begannen die Partie druckvoll und konsequent nach Vorne. Sichere Kombinationen ließen den Saale Bulls kaum Luft zum Atmen. Logische Konsequenz des für die 2212 Zuschauer beeindruckenden Spiels: der Führungstreffer für die Blue Lions. Mit zwei Löwen mehr auf dem Eis steht Jiri Mikesz goldrichtig etwa drei Meter vor Halles Goalie Pascha. Ungedeckt bekommt er die Scheibe von der linken Seite des Angriffsdrittels genau auf die Kelle gepasst und befördert den Puck zielsicher ins Tor: 1:2. 31 Sekunden später haben die Blue Lions immer noch einen Mann mehr auf dem Eis und schon schlägt der Puck wieder hinter dem Hallenser Goalie in die Maschen. Der scheint die Hartgummischeibe schon sicher unter sich begraben zu haben, als sie dann doch noch über die Linie trudelt. Michael Henk hatte ihr den entscheidenden letzten Stoß versetzt und konnte den Treffer für sich verbuchen.

Der anfängliche Elan der Partie ging im folgenden Spielabschnitt verloren, das Löwenrudel schien seinen Rhythmus zu verlieren, blieb aber trotzdem spielbestimmend.

Die Bullen witterten ihre Chance und nutzten sie konsequent mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 in der 50. Minute. Kollektives Stöhnen schließlich knapp dreieinhalb Minuten vor Ende der regulären Spielzeit. Jan Münster musste an diesem Abend zum zweiten Mal hinter sich greifen. Den Saale Bulls war der Ausgleich gelungen. Da in den verbleibenden Minuten kein weiteres Tor fiel, musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen.

Zunächst vergab Lars Müller seinen Versuch. Halles Fadrny machte es auch nicht besser. Kurze Zeit später ließ Michael Henk die Leipziger Fans nach seinem verwandelten Penalty jubeln. Dem stand der Fanblock der Saale Bulls in nichts nach, als auch Kasperczyk seinen Versuch im Leipziger Gehäuse unter brachte. Es Patrick Schmid und Matthias Schubert scheiterten darauf mit ihren Versuchen. Als Hruby für Halle zu Beginn der zweiten Runde des Shootouts nicht erfolgreich war, keimte in der Alten Messe Eisarena Hoffnung auf. Florian Eichelkraut enttäuschte die Fans nicht, war im vierten Versuch für die Blue Lions erfolgreich und konnte den Endstand zum 3:2 nach Penalty erzielen.

Bilder  

Felix Kurtze

© Blue Lions Leipzig, 26.10.2009, 10:02 Uhr
 

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