FASS Berlin 10 eingescHENKt...
Der 10:0 Sieg der Blue Lions am Freitagabend in der Hauptstadt lässt sich am Ende auch auf einfache Mathematik reduzieren: 3 (Henk)+2 (Bartell)+2 (Schmid)+2 (Glusanok)+1 (Potac)=10. Oder in Dritteln ausgedrückt: 1:0; 5:0; 4:0.
Der Sieg des Löwenrudels schien zu keiner Zeit während der Partie in Gefahr, auch wenn das Überzahlspiel erneut nicht zu den Stärken des Teams zählte. Michael Henk begann den für ihn herausragenden Abend bereits im ersten Drittel indem er nach 37 Sekunden sein Team in Führung brachte.
Knapp drei Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, als Patrick Schmid im Slot vor dem Berliner Tor goldrichtig stand und auf 2:0 erhöhen konnte. Zielgenau der nächste Treffer durch Verteidiger Semen Glusanok in der 30. Minute. Ein Schlenzer aus Höhe des Bullykreises fand den Weg hoch links ins Tor der Akademiker. Das anschließende 4:0 durch Daniel Bartell mutete fast nach einem Spaziergang an. Über die rechte Seite des Angriffsdrittels bahnte er sich seinen Weg bis zum Tor und verlud den Goalie. Zeit für Michael Henk nachzulegen. Sein energischer Einsatz hinter dem Hauptstadttor wurde mit dem Gewinn der Scheibe belohnt, die er auf direktem Weg über das kurze Eck in den Kasten beförderte. Spieldrang und Zug zum Tor der Gäste aus der Messestadt waren nun ungebrochen, die Löwen erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. 34 Sekunden vor Ende des Mitteldrittels konnte Michael Henk seinen dritten Treffer markieren. Am linken Pfosten musste er nach passgenauem Anspiel nur noch die Kelle hin halten - 6:0. Pause
Lehrbuchreif die Vorarbeit zum 7:0 durch Daniel Bartell. Der Stürmer fuhr von halbrechts auf das Berliner Tor zu und bekam dort einen wunderschönen Rückhandpass von der linken Seite, den er in den Maschen unterbrachte. Bei noch 15 verbleibenden Spielminuten wurden die Hoffnungen der etwa 20 mitgereisten Fans aus der Pleissemetropole auf ein zweistelliges Ergebnis genährt - sie sollten am Ende nicht enttäuscht werden! 52 Minute: Lars Müller tankt sich mit dem Puck bis hinter das Tor durch, sieht und findet den durch Überzahlspiel am Bullykreis frei stehenden Semen Glusanok. Schlagschuß - Tor - 8:0. Nicht minder schön der zweite Treffer von Patrick Schmid, der, von der rechten Seite kommend, diagonal durch das Angriffsdrittel fährt und den Abschluß lange verzögert. Trotzdem bringt er die Scheibe im Kasten unter und erhöht auf 9:0. Ungläubiger Applaus zum Ende für das 10:0 durch Josef Potac. Es hatte den Anschein, als ob er eigentlich schon am Tor vorbei gewesen wäre, als er dem Puck doch noch den entscheidenden Stoß versetzte. Der trickreich verladene Goalie der Berliner war chancenlos.
Glückwunsch an dieser Stelle an Jan Münster, der (endlich) seinen ersten Shutout in der Saison 2009/10 feiern konnte.
Bitter das Aus für Patrick Czajka, der nach einem harten Checke gegen die Bande, der mit einer Spieldauer geahndet wurde, das Spiel mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vorzeitig beenden musste. Glücklicherweise sind sich auch die Abwesenheit von Kapitän Jens Müller und Verteidiger Markus Witting nicht ins Gewicht gefallen. Beide waren aus gesundheitlichen Gründen nicht mit der Mannschaft angereist.
Hier sind ein paar BILDER .
Felix Kurtze

