11er Rudel reißt Harzer Wölfe

Vor 1127 Zuschauern gewannen die Blue Lions am 6. Dezember das "Nikolaus-Pokalspiel" gegen die Harzer Wölfe aus Braunlage mit 6:1. Obwohl Zdenek Travnicek nur 11 Feldspieler zur Verfügung hatte, zeigte sein Rudel eine überzeugende Leistung und fuhr einen nie gefährdeten Sieg ein.

Ein Doppelschlag in der neunten Minute stellte die Weichen im Löwenkäfig früh auf Sieg. Wohl auch, weil die Gäste aus Braunlage an diesem Wochenende schon zwei Partien in den Knochen hatten und ebenfalls mit einem dezimierten Wolfsrudel antraten. Kapitän Jens Müller, der sein Rudel während der Partie auch auf der Bank immer wieder zu motivieren versuchte und Dennis Szygula zeichneten für die 2:0 Führung verantwortlich. Noch vor der ersten Pause machte Sebastian Lehmann den Zuschauern ein weiteres Nikolausgesenk und erhöhte den Spielstand auf 3:0.

Aus der Pause kam Patrick Czajka am erfolgreichsten zurück. Die Nummer 18 ließ es nach nur 17 Sekunden ein weiteres Mal klingeln und schraubte das Ergebnis so auf 4:0. Beim 5:0 bewies dann Daniel „Freddi" Bartell Abstauber-Qualitäten. D'Antuono im Gästetor konnte einen Schuß von Verteidiger Josef Potac nicht entscheidend klären und die Nummer 23 stand goldrichtig am linken Pfosten, von wo er die Scheibe nur noch über die Linie schieben musste. Das inzwischen leider fast gewohnte Pech ereilte in der 26. Minute den ansonsten fehlerfreien Jan Münster im Löwentor. Sebastian Lehmann hatte für gerade einmal neun Sekunden in der Kühlbox Platz genommen, als die Gäste aus dem Harz ihre Überzahl auszunutzen wussten. Wieder kein Shutout für unseren Goalie...

Da die Partie für den weiteren Pokal keine Bedeutung mehr hatte, konnte Coach „Travo" Backup-Goalie Roberto Pohle aus der 1b etwas Eiszeit ermöglichen. Der Keeper wurde während der letzten 10 Minuten in denen er sich auf dem Eis bewies mehrfach von den Fans gefeiert, während Jan Münster mit Sprechchören auf die Bank begleitet wurde. Statistisches Glück kam knapp sieben Minuten vor Schluss Josef Potac zu Gute. Während eines Überzahlspiels wurde dem Verteidiger ein Eigentor der Wölfe gutgeschrieben, das gleichzeitig den Endstand von 6:1 markierte.  

Hier gibt es visuelle Eindrücke von der Pokalpartie ( KLICK ).

Das Löwenrudel kann nun bis Mittwoch seine geschundenen Knochen aus den beiden Heimspielen schonen, bevor das nächste Eistraining ansteht. Am Samstag steigt dann schon die nächste Pokalpartie in der Alten Messe Eisarena, wenn um 19 Uhr der Adendorfer EC zu Gast ist.

Felix Kurtze

© Blue Lions Leipzig, 07.12.2009, 12:29 Uhr
 

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