FASS(T) wäre es schief gegangen - 8:3 gegen FASS
Über den Kampf (streckenweise) ins Spiel gefunden. Es war ein zähes Spiel, dass die Blue Lions am Freitagabend zu guter Letzt deutlicher gewannen, als es der Spielverlauf zeigte. 8:3 vor 723 Zuschauern stand auf der Anzeigetafel in der Alten Messe Eisarena nach 60 Minuten. Die Gäste von FASS Berlin hatten dem Löwenrudel einen guten Kampf geboten, die Hausherren taten sich aber auch schwer, ins Spiel zu kommen.
Fünf Minuten waren gespielt, als Dennis Szygula einen Abpraller des Berliner Goalies hoch im Tor unterbrachte und damit den torreichen Abend eröffnete. Das 1:1 gelang den Hauptstädtern aus einer Kontersituation, in der Berlins Jari Pietsch das Gehäuse hörbar zu Hilfe nahm. Soviel zum ersten Drittel...
Paukenschlag in der 27. Minute! Patrzek war in Überzahl von der linken Seite des Tores bedient worden und hatte nur wenig Probleme, die Führung für die Gäste zu erzielen. Der Stachel saß, das Rudel schüttelte die Lähmung aus dem Fell und war in Person von Florian Eichelkraut nur eine Minute später erneut erfolgreich. 23 Sekunden später zeichnete Kapitän Jens Müller für die Führung der Hausherren verantwortlich, nachdem ihn ein Pass von der blauen Linie direkt vor dem Tor der Gäste fand. Sebastian Lehmann beanspruchte dann das Glück für die Hausherren, sein Treffer war der zweite an diesem Abend unter Mithilfe des Torgehäuses. Bei 5 gegen 3 zeigte FASS ein weiteres Mal seine Überzahlstärke. Benjamin Hüfner war zum 4:3 erfolgreich.
Den zweiten Pausentee schien dann aber das Löwenrudel besser vertragen zu haben. Daniel Bartell war ein dankbarer Abnehmer der Vorarbeit von Lars Müller, als beide Teams nur vier Spieler auf dem Eis hatten. Zweiundfünfzig Minuten und einundfünfzig Sekunden standen auf der Spieluhr und Daniel Bartell gönnte sich gerade eine Verschnaufpause in der Kühlbox, da sorgte Florian Eichelkraut mit einem Short-Hander für Jubel in der Alten Messe Eisarena. Die Vorlagen zum 6:3 kamen von Christopher Kasten und Sebastian Lehmann. Damit war der Beutezug des Rudels aber noch nicht beendet. Michal Rohacik stand an der blauen Linie und spielte einen scharfen Pass in Richtung Tor. Patrick Schmid fand dort seine Position, hielt die Kelle rein und konnte ebenfalls über einen Treffer jubeln. Den Schlusspunkt setzten, unter Mithilfe von Christopher Kasten, Jiri Mikesz und Lars Müller. Die #81 zog, mit dem Puck am Schläger, Goalie Albrecht auf die linke Seite des Tores. Der mitgelaufene Stürmerkollege mir der Rückennummer 91 musste die Scheibe nur noch auf der frei gewordenen rechten Seite über die Torlinie schieben. Endstand damit 8:3.
Es folgte die Show von „Superbasti" Sebastian Lehmann, die sich am besten in BILDERN erzählen lässt.
Am Dienstag kann das Team um Zdenek Travnicek den Einzug ins Finale des Regionalliga-Pokals fest machen. Die Harzer Wölfe reisen aus Braunlage an. Angesichts des bisherigen Saisonverlaufs mit fünf Siegen in ebensovielen Spielen wäre alles andere als ein Erfolg für die Messestädter eine dicke Überraschung! Anbully ist 20 Uhr.
Felix Kurtze

